Martina Filjak, pianistin

Presse

Schon im ersten Werk "Une Barque sur l’Océan" aus Ravels "Miroirs" zeigte Martina Filjak markante Individualität. Die Musik erinnert an ein Boot, das auf den bewegten Wellen des Ozeans treibt. Die Wellen, dargestellt durch Arpeggien, bauen sich langsam auf und dehnen sich über die gesamte Tastatur aus. Ich mag die Klarheit dieses Stückes; den rhythmischen Schwung; so präzise gespielt, dass die Töne dennoch klar erhalten bleiben und sich nicht in impressionistischen Dunst auflösen. Martina Filjak entschied sich für ein fast zu langsames Tempo und erzeugte dadurch einen weichen, runden Klavierklang. Sie hielt das Tempo mit unglaublicher Gelassenheit und unheimlicher Zartheit, welche mich wie in einen Bann gezogen hat.
Nach Ravels "Miroirs" spielte sie drei Stücke aus Luciano Berois "Six Encores", die die Naturelemente Wasser, Feuer und Luft darstellen. Das Stück "Wasserklavier" ist möglicherweise nicht das, was man erwartet. Ein ist kurzes Werk, dauert nur zwei Minuten und erinnert an eine moderne Version einer italienischen Ode aus der Renaissancezeit. Im Stück "Feuerklavier" hört man die knisternden Flammen im Klavier, dargestellt durch dissonante Tremoli und schnelle Klangfiguren. Das Stück "Luftklavier" ist ein einzigartiges Werk gefüllt von sich permanent wiederholenden, kreisenden Akkorden in der Begleitung und explosionsartigen, kokettwirkenden Läufen. Martina Filjak spielte durchweg in dynamischen Farben und gleichzeitig mit hervorgebrachter Bestimmtheit.
Bartóks "Im Freien" ist eine Suite mit fünf Sätzen: Ungarische Bauerntrommeln, Pfeifen und Volksweisen, dargestellt durch Oktaven, stellen die elementaren Seiten der Natur dar. Das mächtige letzte Stück "Die Jagd" interpretierte sie äußerst präzise: Die springenden Akkorde spielte sie mit bestimmter Leichtigkeit ohne dabei einen perkussiven Klang zu erzeugen. Nach der Pause gab sie Beethovens "Hammerklavier-Sonate" zum Besten. Meiner Überzeugung nach, liebt sie dieses Werk. Vor allem für die langsame, tiefgründige Klangbewegung die Martina Filjak mit ruhiger, fast edler Intensität spielte. Der letzte Satz mit der erstaunlich komplexen Fuge war aufregend zu hören: Martina Filjak entwirrt den heiklen fast schon heiligen Kontrapunkt mit einer derartigen Leichtigkeit, die kaum zu fassen schien.

Anthony Tomassini, New York Times,  17 Dezember 2009

Diese Auftritte enthüllten uns eine Musikerin von außergewöhnlicher Kultiviertheit, Disziplin und Persönlichkeit, die ein starkes Verständnis für verschiedene Stile besitzt... Sie vermittelte die sichere Sensibilität einer wahren Siegerin mit Lyrik und Leidenschaft.

Donald Rosenberg, The (Cleveland )Plain Dealer

Weniger die große virtuose Pranke als der Sinn für fließende Phrasen zeichnete ihre Interpretation aus, wohl dosiert und intelligent auf die Höhepunkte hinzielend... Sinn für sensible Abstufungen und natürlichen musikalischen Fluss. Ein eindrucksvolles Debüt!

Wiener Zeitung

Die elegante und subtil anspruchsvolle Pianistin eine wunderbare Technik und gewaltige Kraft an den Tag legte, die mit tiefgründiger Sensibilität und ausdruckstarker Musikalität kombiniert wurde. Diese Qualitäten sind selten bei den heutigen Künstlern zu finden, eingeschlossen viele große Namen die von angesehenen Plattenfirmen gefördert werden.

Im Fernem Land, Barcelona

(Über Rachmaninoff's Klavierkonzert No 2) Filjak sprang wie eine Tigerin über die wagemutigen Passagen die sie mit einer ausgelassenen Vehemenz verzehrte, das feine Material der Fuge jedoch sie mit der Grazie eines Kätzchens ziselierte.

Zachary Lewis, The ( Cleveland ) Plain Dealer

Man kam kaum mehr aus dem Staunen heraus angesichts der Klangfülle, fulminanten Akkordik und der vielstimmigen Melodieführung... Balakirevs "Islamej" war in seiner Anforderung wie Ausführung durch Martina Filjak in jedem Fall spektakulär und technisch atemberaubend.

Passauer Neue Presse

Für Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in b-moll konnte Martina Filjak verpflichtet werden. Was das Publikum im Nikolaisaal zu hören bekam, war durchgängig virtuos, ein musikalisches Feuerwerk, das nicht nur auf den dritten Satz 'Allegro confuoco' beschränkt blieb.

M. Müller, Märkische Allgemeine Zeitung

Martina Filjak verströmt künstlerische Finesse, Disziplin und Kraft... Eine abenteuerliche Musikerin mit außergewöhnlicher Beherrschung der Möglichkeiten auf der Tastatur... mit kompromissloser Aufmerksamkeit für Atmosphäre und Detail, sondierte sie die impressionistischen Wirbel in den drei Sätzen der 6 Zugaben Berios.(Über Beethoven's 'Hammerklavier Sonate') Filjak verlieh dem Werk einen geselligen Anstrich, in dem technische und expressive Facetten zu einem voluminösen Bild verschmolzen. Ihr Spiel war edel und kräftig zugleich, mit einem Verständnis für Details wie einer unerschrockenen Auslotung der Extreme in Beethovens Werk.

Donald Rosenberg, The (Cleveland) Plain Dealer

Zumal die Kroatin Martina Filjak zum Finale dieses Klaviermarathons zeigt, wie es gehen kann. Was sie in Luciano Berios Wasserklavier an intimer Filigranarbeit andeutet – manchmal so, als sei es Sünde die Tasten zu berühren – das verschmilzt in Beethovens Hammerklaviersonate mit der geforderten Radikalität. Im Zentrum das Adagio – bei Filjak andächtig, fast sakral und voll subtiler Bewegtheit.

Daniel Wixforth, Der Tagesspiegel, Berlin

'Dann kam der im wahrsten Sinne des Wortes berauschende Teil des Abends. Die bezaubernde Pianistin Martina Filjak, inzwischen auch weltweit gefragt, begeisterte mit ihrer Art und ihrem unglaublich hohen Potenzial an Ausdruckskraft und dynamischer Variabilität in Sachen musikalischer Interpretation beim Chopins f-Moll-Konzert.

Gunter Thiel, Mittelbadische Zeitung

Abwechselnd zart und hart im Anschlag, überaus geläufig im legato und staccato, brillant in den Verzierungen, temperamentvoll in den Kadenzen erweist sich die junge Kroatin als Tastenlöwin ersten Rangs.

B. Kaiserkern, Potsdamer Neuuste Nachrichten

Beim dem 5. Klavierkonzert Beethovens stand naturgemäß die Pianistin im Mittelpunkt. Ihr Spiel war von der ersten Sekunde an überzeugend, vor allem weil sie neben einer zweifelsfreien technischen Beherrschung interpretatorische Akzente setzen konnte, die das gut bekannte Stück interessant machten. Die Kroatin verfügt über die Fähigkeit, übergangslos zarte und kräftige Passagen ineinander zu verweben.In einem kleinen Detail, dem Übergang vom zweiten zum dritten Satz, gelang dies zum Beispiel brillant.Die kroatische Pianistin Martina Filjak lässt nicht den geringsten Zweifel an ihrer Musikalität, weder in den Bravourpassagen über das gesamte Register im ersten Satz, noch in den lyrischen Melodien des zweiten Satzes.

Märkische Oderzeitung

In Ihrem Semifinal-Konzert spielte Filjak eine atemberaubende Interpretation von Beethovens 'Hammerklavier – Sonate', die sauber artikuliert war, mit einem süsslichen Ton, aber dennoch mit einem soliden Anschlag des Beethoven'schen Idioms, während die Interpretation auch den freien Geist und originelle Aussagen über die Musik einschloss.Früher spielte Martina Filjak die fünf stücke, die Bartoks bezaubernden Zyklus 'Im Freien' beinhalten... von dieesn Stücken war besonders das spektrale 'Klänge der Nacht' bewegend, als ob es von einer plötzlichen Erscheinung eines gequälten Geustes gezeichnet wäre.

Benjamin Ivry, The Piano News

Die Solistin demonstrierte den staunenden Zuhörern aber nicht nur eindrucksvoll die absolut sichere Beherrschung aller Zauberkniffe aus der Hexenküche des Klavier-Breviers, sondern zeigte darüber hinaus, dass sie längst die nötige Reife besitzt, um eines der letzte Werke Beethovens in seiner biografischen Verwobenheit und seinem interpretatorischen Tiefgang überzeugend auszuloten.

T. Daumerlang, Passauer Neue Presse

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